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Ordensburg Liebstedt

Die Ordensburg Liebstedt im Weimarer Land ist ein historisches Bauwerk in Thüringen. Sie gilt als die einzige weitgehend vollständig erhaltene Burg Deutschlands und ist die einzige noch existierende Ordensburg des Deutschen Ordens in Europa, die direkt an einer Straße errichtet wurde und ihren ursprünglichen Charakter als Durchgangsburg bewahrt hat.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Niederungsburg mit Wassergraben an der mittelalterlichen Kupferstraße erbaut, die Jütland mit Venedig verband und Reisende durch die Burg führte. Im Jahr 956 schenkte Otto I. den Ort „Libenstete“ dem Kloster Quedlinburg. Nach wechselnden Besitzern, darunter die Klöster Pforte und Hersfeld sowie die Landgrafen von Thüringen, gelangte die Burg 1331 an den Deutschen Ritterorden. Dieser richtete hier eine Komturei ein, die Liebstedt, Goldbach und Wohlsborn umfasste.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ordensburg_Liebstedt.JPG
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Lage: 51.0459, 11.4098