Museum
Orangerieschloss (Kassel)

Das Orangerieschloss in Kassel ist ein Barockbauwerk, das einst als Überwinterungsquartier für exotische Pflanzen und als sommerliche Residenz der Landgrafen diente. Es liegt am westlichen Fuldaufer und bildet den nördlichen Auftakt der Karlsaue, einer der Parkanlagen Deutschlands.
Geschichte+
Die Ursprünge des Geländes reichen bis ins Jahr 1568 zurück, als Landgraf Wilhelm IV. einen ummauerten Schlossgarten mit einem kleinen Lustschloss anlegen ließ. Anfang des 17. Jahrhunderts gestaltete Landgraf Moritz den Garten um. Das heutige barocke Orangerieschloss wurde zwischen 1703 und 1711 unter Landgraf Karl nach französischen Vorbildern erbaut, wobei Hofbaumeister Johann Conrad Giesler als Architekt gilt. Die langen Galerien des 139,40 Meter langen Hauptgebäudes dienten als Festsäle und Überwinterungshaus für Kübelpflanzen, während die dreigeschossigen Eckpavillons der landgräflichen Familie als Sommerwohnsitz dienten. Der Apollosaal im Obergeschoss des Mittelbaus war nur über das offene Dach zugänglich.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.3103, 9.5008