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Oberhof Beeck

Der Oberhof Beeck in Duisburg-Beeck ist ein historisches Herren- und Gutshaus, dessen Ursprünge bis ins frühe Mittelalter zurückreichen. Als ehemaliger königlicher Verwaltungssitz und späterer Gerichtsort war er ein zentraler Punkt in der Region.
Geschichte+
Im 9. Jahrhundert wurde der Oberhof am Beeckbach als Adelssitz gegründet und diente als königlicher Verwaltungssitz. Um das Jahr 900 erwarb Otto der Erlauchte, Herzog von Sachsen, den Hof von der Abtei Werden. Spätestens ab 947 besaß der Hof den Status eines Oberhofes, der die Verwaltung und Gerichtsbarkeit über umliegende Siedlungen und Bauernschaften an der Emscher ausübte. Der erste bekannte Hofschulte, Gerard sculte in dem hove, ist aus dem Jahr 1341 überliefert. Im 14. Jahrhundert befand sich der Oberhof im Besitz der Familie Vörde, gefolgt von den Herren von Wrede von etwa 1400 bis 1550. Nach einer Phase des Verfalls ließ der neue Schulte Heinrich Hannis um 1559 neue Gebäude errichten. Nachfolgend wechselte der Hof durch Heirat mehrfach den Besitzer. Im Jahr 1659 wurde der Oberhof durch ein Feuer vollständig zerstört, jedoch sechs Jahre später wieder aufgebaut.
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Lage: 51.4801, 6.7335