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Oberes Schloss Greiz

In der thüringischen Stadt Greiz steht das Obere Schloss Greiz auf einem Felssporn. Als ehemaliger Sitz der Vögte von Weida und Plauen sowie später der reußischen Herren ist es ein historisch bedeutsames Bauwerk.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burganlage auf dem Bergkegel reichen bis in die Jahre 1209 und 1225 zurück, als sie erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Burg diente als Residenz der Vögte und später der reußischen Herren. Ein Blitzschlag im Juni 1540 führte zu einem Brand, woraufhin die Anlage wiederaufgebaut und umgestaltet wurde. Zwischen 1697 und 1714 erfolgte eine Umwandlung zur gräflichen Residenz, bei der Teile der ursprünglichen Wehranlagen entfernt wurden. Im 18. Jahrhundert, zwischen 1733 und 1753, erhielt der untere Schlosshof seine spätbarocke Gestalt durch Neu- und Anbauten.
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Lage: 50.6576, 12.1969