Privat
Oberburg (Heldenbergen)

Die Oberburg in Heldenbergen, einer Ortschaft im hessischen Main-Kinzig-Kreis, ist eine Burganlage, die sich auf einem steilen Hang oberhalb der Nidder erhebt. Ursprünglich eine mittelalterliche Höhenburg, wurde sie zu einer schlossartigen Anlage umgestaltet und befindet sich heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die genaue Entstehungszeit der Oberburg ist unbekannt, doch wird sie erstmals im 12. Jahrhundert als Besitz der Herren von Heldenbergen erwähnt. Im Jahr 1370 ging die Anlage an Gottfried von Stockheim über, dessen Familie sie vermutlich durch Kauf oder Heirat erwarb. Da die Oberburg für die wachsende Familie der Stockheimer zu klein wurde, erhielt Gottfried 1383 die Erlaubnis, die Nassburg unterhalb der Oberburg zu errichten. Nach dem Aussterben der Heldenberger Linie der Stockheimer im Jahr 1614 kam es zu Erbstreitigkeiten, in deren Verlauf Jobst von Adolips die Burg 1616 gewaltsam besetzte. Ein Jahr später fiel der Besitz an Burkhard Engelbrecht von Hattstein, unter dessen Ägide die Burg schlossartig umgebaut und ein ehemals vorhandener Hauptturm abgetragen wurde. Nach dem Aussterben der Hattsteiner im Jahr 1767 erwarb Johann Maximilian von Günderrode die Oberburg. Später, im Jahr 1797, gehörte das Schloss dem preußischen Kammerherrn Jakob Friedrich von Rohde, der weitere Umbauten veranlasste und 1803 eine Kapelle an das Hauptgebäude anbauen ließ. Im Jahr 1886 ging die Oberburg in den Besitz von Hugo Freiherr von Leonhardi über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.2345, 8.8642