Die Burgruine kann besichtigt werden
Oberburg Gudensberg
Die Ruine der Oberburg Gudensberg, eine Höhenburg in Hessen, steht auf einem Basaltkegel oberhalb der Stadt Gudensberg im Schwalm-Eder-Kreis.
Geschichte+
Die Geschichte der Oberburg Gudensberg reicht mindestens bis ins Jahr 1045 zurück, als der Schloßberg als Sitz der Grafen im Hessengau diente. Ab 1027 hatte die schwäbische Familie Werner dieses Amt inne. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg 1121 als „Burg Udensberc“, zu dieser Zeit im Besitz der Gisonen, die die Gaugrafschaft nach dem Tod Werners IV. geerbt hatten. Die Erbtochter Gisos IV., Hedwig, heiratete Ludwig I. von Thüringen, wodurch die Grafschaft an die thüringischen Ludowinger überging und oft von jüngeren Brüdern der Landgrafen als „Grafen von Gudensberg“ verwaltet wurde. Konrad von Thüringen, einer dieser Grafen, zerstörte 1232 die Stadt Fritzlar, trat danach in den Deutschritterorden ein und wurde später Hochmeister. Nach dem Tod des letzten ludowingischen Landgrafen Heinrich Raspe im Jahr 1247 fiel die Burg an das neue landgräfliche Haus Hessen unter Heinrich I. Im Jahr 1312 wurde die Burg während einer Fehde zwischen Mainz und Hessen von Heinrich von Waldeck erstürmt. Eine weitere Fehde mit Mainz führte 1387 zur Zerstörung der nahegelegenen Wenigenburg, während die Oberburg erfolgreich verteidigt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Obernburg_%28Gudensberg%29#mediaviewer/Datei:Burgtor_Obernburg.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1756, 9.3675