Die Burgruine kann besichtigt werden
Nürburg

Die Nürburg, eine markante Burgruine in der Eifel, erhebt sich auf einem Basaltkegel. Sie befindet sich innerhalb der Nordschleife des Nürburgrings.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Nürburg erfolgte im Jahr 1166. Es wird angenommen, dass bereits in römischer Zeit eine Signalstation an diesem Ort existierte. Graf Ulrich gilt als der eigentliche Erbauer der Burg, obwohl sein Vater Dietrich I. von Are bereits mit dem Bau einer Fluchtburg begonnen hatte. Die Nachfahren Ulrichs führten den Namen „Herren von Nürburg und Are“ und waren Lehnsmänner der Kölner Erzbischöfe. Im Jahr 1290 fiel die Burg an Kurköln, da die Linie der Herren von Nürburg erloschen war. Der Bau der Anlage erfolgte in drei Phasen: Zuerst entstand die rechteckige Kernburg, gefolgt von Zwingermauern zwischen 1340 und 1369. Im 15. Jahrhundert wurde ein dritter Ring zum Schutz der Burgmannenhäuser hinzugefügt, die heute nicht mehr erhalten sind. Bereits im 16. Jahrhundert beklagten sich die Amtmänner über den schlechten Zustand der Burg, woraufhin Restaurierungsarbeiten durchgeführt wurden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:N%C3%BCrburg_004x.jpg
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Lage: 50.3465, 6.9541