Justizministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Neustädtisches Palais
In der Schweriner Schelfstadt steht das Neustädtische Palais, auch bekannt als Marienpalais, eine Residenz aus dem 18. Jahrhundert. Dieser denkmalgeschützte Bau vereint Elemente des Barock und der Renaissance.
Geschichte+
Die Ursprünge des Grundstücks reichen bis ins Jahr 1708 zurück, als es von Friedrich Wilhelm für seinen Bruder Christian Ludwig II. erworben wurde, woraufhin der Prinzenhof entstand. Das heutige Palais wurde 1779 nach Entwürfen von Johann Joachim Busch als Witwenwohnsitz für Charlotte Sophie, die Frau von Herzog Ludwigs, errichtet, die dort bis 1810 lebte. Nach einer Phase des Leerstands diente es zunächst dem großherzoglichen Finanzminister Leopold von Plessen und später als herzoglicher Wohnsitz. 1849 fügte Georg Adolph Demmler einen Saalanbau an, der sich am Thronsaal des Schweriner Schlosses orientierte. Eine Umgestaltung im Stil der französischen Renaissance erfolgte 1878 durch Hermann Willebrand, wobei die dreiflügelige Anlage erhalten blieb, das Mansarddach jedoch durch ein Plateaudach ersetzt wurde. 1883/84 ergänzte Willebrand einen Wohnflügel für Herzogin Marie. Nach der Abdankung des letzten Großherzogs Friedrich Franz IV.
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Lage: 53.6311, 11.4164