Schule
Neues Fürstliches Palais

In Bückeburg ist das Neue Fürstliche Palais eine historische Residenz. Ursprünglich als Witwensitz konzipiert, dient es heute als Bildungsstätte und prägt das Stadtbild der ehemaligen Residenzstadt.
Geschichte+
Das Palais, auch bekannt als Herminen-Palais, wurde 1896 fertiggestellt und diente Prinzessin Hermine zu Waldeck-Pyrmont, der Witwe von Fürst Adolf I. Georg zu Schaumburg-Lippe, als Witwensitz. Der Bau erfolgte unter der Leitung des Architekten Hermann Schaedtler aus Hannover. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude als Lazarett genutzt und später von der Royal Air Force als Offizierskasino. In den 1950er Jahren beherbergte es verschiedene Nutzungen, darunter eine Margarinefabrik und vermietete Wohnungen. 1960 mietete eine Schule das Palais an und erwarb es 1969. Nach Bränden 1945 und 1964, die das Dach und den Ostturm beschädigten, wurde das Gebäude 1980 nach historischen Bauunterlagen wiederhergestellt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:B%C3%BCckeburg_Palais_09.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.2562, 9.0522