Jugendbildungs- und Jugendfreizeitstätte
Neuerburg

Die Neuerburg in der westlichen Eifel steht oberhalb der gleichnamigen Stadt im Enzbachtal. Ihre Geschichte ist geprägt von ständigen Erweiterungen, die sie von einer mittelalterlichen Burg zu einer Festungsanlage transformierten.
Geschichte+
Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung der Neuerburg datiert auf das Jahr 1132, als ein Theoderich zu Neuerburg in einer Schenkungsurkunde als Zeuge auftrat. Bereits 1270 wurde sie vom Grafen von Vianden als altes Lehen bezeichnet, das er vom Grafen von Luxemburg erhalten hatte. Eine frühere Erwähnung einer „neu errichteten Burg“ aus dem Jahr 892, in die Prümer Mönche geflohen sein sollen, könnte sich auf die Neuerburg beziehen, ist aber nicht eindeutig zuzuordnen. Die strategische Bedeutung der Burg führte dazu, dass der Ort zu ihren Füßen 1332 die Stadtrechte erhielt. Im selben Jahr starb Friedrich III., der letzte Herr von Neuerburg, woraufhin die Herrschaft mehrfach den Besitzer wechselte. Zwischen 1513 und 1540 ließ Dietrich IV., Graf von Manderscheid-Blankenheim, umfangreiche Festungsanlagen errichten, darunter Bastionen mit Mauerstärken von bis zu 5,5 Metern. Dabei ist der Übergang von runden zu polygonalen Bastionen innerhalb dieser Bauphase.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.0107, 6.2904