Privatbesitz
Neippergsches Schloss

In Heilbronn-Klingenberg steht das Neippergsche Schloss, ein Bauwerk auf einem Bergsporn oberhalb des Neckars. Es entstand aus einer mittelalterlichen Burg und war der Hauptsitz der Herren von Neipperg, bevor es zu einem Anwesen umgestaltet wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge des Neippergschen Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine Burg des Ortsadels stand. Diese Burg war im Besitz des Klosters Weißenburg, das sie an die Markgrafschaft Baden verlieh, welche wiederum die Herren von Klingenberg damit belehnte. Im Jahr 1360 gerieten die Herren von Klingenberg in Konflikt mit Karl IV., was zur Einnahme der Burg durch die Armee des Pfalzgrafen Ruprecht führte. Kaiser Karl IV. verbot 1361 den Wiederaufbau der Burg und erlaubte Heilbronn, deren Steine für eigene Bauvorhaben zu nutzen. Anfang des 15. Jahrhunderts erwarb Eberhard von Neipperg das markgräfliche Lehen in zwei Schritten. Die Familie Neipperg errichtete auf den alten Fundamenten neue Gebäude, die ab 1439 als Schloss bezeichnet wurden. Philipp von Neipperg verlegte seinen Hauptsitz 1554 nach Klingenberg, was zu weiteren Baumaßnahmen führte.
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Lage: 49.1186, 9.1578