KircheRheinmünster

Münster Schwarzach

Münster Schwarzach

Schule

Im Ortsteil Schwarzach der Gemeinde Rheinmünster steht das Münster Schwarzach, eine ehemalige Klosterkirche. Es ist Teil der einstigen Benediktinerabtei Schwarzach und ein Beispiel romanischer Baukunst am Oberrhein, insbesondere durch seine Ausführung in Backstein.

Geschichte+

Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters Schwarzach datiert auf das Jahr 826, wobei die Gründung durch Pirmin bereits Ende des 9. Jahrhunderts in der Pirminsvita genannt wird. Im Jahr 1032 übertrug König Konrad II. das Kloster als Lehen an die Speyerer Bischöfe, was zu einer finanziellen Ausbeutung führte, bis Heinrich IV. die Lehensabhängigkeit aufhob. Im 13. Jahrhundert kam es zu Konflikten mit den Vögten, insbesondere den Rittern von Windeck. Trotz einer Schutzherrschaft der Markgrafen von Baden ab 1422 blieben die landesherrlichen Rechte umstritten, ein Prozess vor dem Reichskammergericht blieb bis zur Auflösung des Klosters unentschieden. Zerstörungen erlitt das Kloster im Bauernkrieg (1525), im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697). Nach der Überführung der Gebeine der Heiligen Rufina im Jahr 1653 erlebte das klösterliche Leben einen Aufschwung. Zwischen 1724 und 1732 wurde die Anlage nach Plänen von Peter Thumb barock erneuert.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.7458, 8.0478