Privatbesitz
Moritzschlösschen

Das Moritzschlösschen präsentiert sich als klassizistische Dreiflügelanlage am westlichen Rand des Hofgartens von Schloss Wallerstein. Ursprünglich als repräsentativer Wohnsitz konzipiert, zeugt es von der Baukunst des frühen 19. Jahrhunderts und ist heute ein markantes Element der historischen Schlosslandschaft in Wallerstein.
Geschichte+
Der Bau des Moritzschlösschens begann im Jahr 1803, als Regierungspräsident Johann Anton von Beli di Pino, ein Bediensteter der Fürstenfamilie zu Oettingen-Wallerstein, den Mittelbau als seinen Wohnsitz errichten ließ. Fürstliche Unterstützung erhielt er durch die kostenlose Bereitstellung von Bauplatz und Holz. Zudem wurden Steine von der abgerissenen Friedhofsmauer der Pfarrkirche sowie weiteres Material aus dem alten Schloss für den Bau verwendet. Schon 1805 wechselte das Anwesen in den Besitz der verwitweten Fürstin Wilhelmine zu Oettingen-Wallerstein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.8893, 10.4671