Die Kirche kann besichtigt werden
Mönchskirche

Im Nordwesten Sachsen-Anhalts ist die Mönchskirche in Salzwedel ein Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Ursprünglich als Klosterkirche erbaut, dient sie heute als Kulturstätte.
Geschichte+
Um das Jahr 1250 wurde die Mönchskirche auf dem letzten freien Baugrundstück der Salzwedeler Altstadt als Klosterkirche für den Franziskanerorden errichtet. Im Jahr 1345 erfuhr der Bau eine erste Erweiterung durch den Anbau eines gewölbten Chors und eines südlichen Seitenschiffs, wobei Haupt- und Seitenschiff ebenfalls eingewölbt wurden. Zwischen 1435 und 1500 wurden Chor, Haupt- und Seitenschiff nochmals vergrößert und ein Hallenlettner hinzugefügt. Nach der Reformation ging das Kloster in den Besitz der Stadt Salzwedel über, und der letzte Mönch verstarb 1552. Die angrenzende Klausur wurde fortan als Lateinschule genutzt. Die Kirche erhielt im 16. Jahrhundert eine Ausstattung, darunter einen Altar aus der Werkstatt Lucas Cranachs des Jüngeren im Jahr 1582.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%B6nchskirche_vom_neuen_Rathaus.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.8515, 11.1532