Sitz des städtischen Bauamtes
Meyerfeldtsches Palais

Das Meyerfeldtsche Palais in Stralsund ist ein Beispiel barocker Residenzarchitektur, das im frühen 18. Jahrhundert als Regierungssitz für die schwedische Verwaltung in Vorpommern errichtet wurde.
Geschichte+
Das Palais entstand zwischen 1726 und 1730 auf einem Grundstück, das zuvor von vier Giebelhäusern belegt war. Diese Häuser wurden 1678 während der Belagerung Stralsunds durch den Großen Kurfürsten zerstört. Nach dem Frieden von Frederiksborg im Jahr 1720, der Stralsund wieder dem Königreich Schweden zusprach, wurde die Stadt zum neuen Regierungssitz für Schwedisch-Vorpommern bestimmt. Graf Johann August Meyerfeldt, der seit 1713 als schwedischer Generalgouverneur amtierte, beauftragte den Architekten Cornelius Loos mit dem Bau des Palais, dessen Kosten er aus eigener Tasche trug. Im Jahr 1730 wurde das Gebäude als Dienst- und Wohnsitz des Generalgouverneurs eröffnet. Es war das erste Gebäude in Stralsund mit einem Mansarddach.
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Lage: 54.3146, 13.0937