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Markgräfliches Schloss
Das Markgräfliche Schloss in Erlangen, zusammen mit seinem Garten, der Orangerie und der Konkordienkirche, ist das erste vollständig neu konzipierte Barockensemble Frankens. Es wurde ab 1700 errichtet und prägt das Stadtbild von Erlangen.
Geschichte+
Die Bauarbeiten für das Schloss begannen 1700 im Auftrag von Erbprinz Georg Wilhelm unter der Leitung des Architekten Antonio della Porta. Nach dessen Tod 1702 übernahm Gottfried von Gedeler die Weiterführung der Arbeiten und vollendete das Schloss 1704. Bereits 1703 erwarb Markgraf Christian Ernst das noch unfertige Bauwerk, um es seiner dritten Gemahlin Elisabeth Sophie zu widmen, weshalb es auch als „Elisabethenburg“ bekannt wurde. Hinter dem Schloss entstand ein Garten mit Orangerie (fertiggestellt 1706), der Konkordienkirche (ebenfalls 1706), einem Hugenottenbrunnen und einem Reiterstandbild. Nach einer Phase als fürstliche Residenz diente das Schloss bis ins frühe 19. Jahrhundert als Witwensitz. Im 18. Jahrhundert kam es aufgrund von Problemen mit den Schornsteinen zu mehreren Bränden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.5979, 11.0046