Die Kirche kann besichtigt werden
Maria am Wasser Kirche

Die Kirche Maria am Wasser in Dresden-Hosterwitz ist ein evangelisch-lutherisches Gotteshaus, das sich durch seine barocke Architektur im süddeutschen Stil von den regionalen Bauten abhebt. Sie war einst Teil der UNESCO-Welterbestätte „Dresdner Elbtal“ und ist heute ein geschütztes Denkmal.
Geschichte+
Die Ursprünge der Kirche in Hosterwitz reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als dort vermutlich eine Holzkirche stand. Um 1406 wurde erstmals ein Pfarrer erwähnt. Der heutige Bau entstand der Überlieferung nach 1495 als spätgotische Hallenkirche, gestiftet von Dionysius von Carlowitz, und erhielt um 1500 den Namen „Maria am Wasser“. Ursprünglich schlichter und kleiner, diente sie als Wallfahrtsort und Fischer- sowie Schifferkirche. Ende des 17. Jahrhunderts wurde ein barocker Umbau beschlossen, der 1704 begann, nachdem ein Raubüberfall der Lips-Tullian-Bande 1702 die Finanzierung verzögert hatte. Während des Umbaus erhielt die Kirche ihre heutige Form mit dem angebauten Altarplatz und dem Zwiebelturm.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Maria_am_Wasser_in_Hosterwitz.jpg
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Lage: 51.0148, 13.8568