Museum
Manningaburg

In Pewsum war die Manningaburg, umgeben von einer breiten Graft, einst der Stammsitz der ostfriesischen Häuptlingsfamilie Manninga. Heute beherbergt die Anlage ein Museum und dient als Standesamt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg liegen im 15. Jahrhundert, als die Familie Manninga, die auch andere Herrschaften besaß, diesen Häuptlingssitz errichten ließ. Ein Dedeke to Pewsum wird bereits 1404 als Häuptling erwähnt. Poppo Manninga erneuerte die Burg im Jahr 1458. Um 1530 gab Fokko Manninga den Auftrag zum Bau einer Neuen Burg mit zwei Türmen, die auch als Seezeichen dienten. Nach Fokkos Tod im Jahr 1540 erbte sein Sohn Hoyko die Anlage, setzte den Ausbau fort, sah sich aber aufgrund hoher Schulden gezwungen, den Familienbesitz nach und nach zu verkaufen. 1565 veräußerte er die Burg und die Herrlichkeit Pewsum an Graf Edzard II. von Ostfriesland und dessen Gemahlin Katharina von Schweden. Die neuen Besitzer nutzten die Burg häufig, und ab 1611 war sie Wohnsitz ihrer Töchter. Im Dreißigjährigen Krieg diente sie verschiedenen Heerführern als Unterkunft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Manningaburg1199.jpg
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Lage: 53.4357, 7.0951