Museum
Malteserschloss Heitersheim

Das Malteserschloss Heitersheim, ein historisches Bauwerk im Breisgau, war einst ein Fron- und Salhof und diente lange Zeit als Residenz der Großpriore des Malteserordens.
Geschichte+
Die Erweiterung des Schlossbereichs, einschließlich des heutigen Vorhofs, erfolgte zwischen 1512 und 1542 unter Großprior Johann von Hattstein, der auch eine neue Pfarrkirche stiftete. Von 1612 bis 1616 wurden das Franziskanerkloster und das heutige Pfarrhaus durch Fürst Johann Friedrich Hund von Saulheim gestiftet. Ein Stich von Merian aus dem Jahr 1644 zeigt das Anwesen als Wasserschloss. Zwischen 1647 und 1682 ließ Fürst Friedrich, Landgraf von Hessen, einen Sommersitz in Weinstetten errichten. Das Malteserbad entstand von 1721 bis 1727 unter Fürst Otto von Merfeldt. Unter Fürst Philipp Wilhelm von Nesselrode und Reichenstein wurden von 1728 bis 1752 das Kanzleigebäude, die Herrenmühle und das Kanzlerwohnhaus erbaut. Im Jahr 1803 wurde das Franziskanerkloster aufgehoben. Nach der Eroberung durch Napoleon I. und der Eingliederung Heitersheims in das Großherzogtum Baden im Jahr 1806 endete die Herrschaft des Malteserordens.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Malteserschloss_%28Heitersheim%29_jm29629.jpg
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Lage: 47.8700, 7.6726