Amtsgericht
Luxemburgisches Schloss (Königstein)

In Königstein im Hochtaunus, Hessen, Deutschland, steht auf etwa 393 Metern Höhe das Luxemburgische Schloss. Das Bauwerk wurde ursprünglich als Amthaus errichtet und später zu einem Sommersitz umgestaltet. Seinen Namen trägt es aufgrund der Verbindung zu Herzog Adolph von Nassau, der auch Großherzog von Luxemburg war.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses reichen bis ins Jahr 1581 zurück, als nach der Annexion der Grafschaft Königstein durch Kurmainz ein Amthaus für den Oberamtmann Gernand von Schwallbach entstand. Dieses erste Gebäude wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört, woraufhin zwischen 1686 und 1694 ein Neubau erfolgte. Auch dieses Gebäude erlitt im 18. Jahrhundert Kriegsschäden. Ab 1810 diente der Renthof als Amtssitz, während das bisherige Amtsgebäude der nassauischen Landesoberschultheißerei und der niederen Gerichtsbarkeit zugewiesen wurde. Im Jahr 1820 erwarb der Frankfurter Lederhändler Georg Christian Dörr das Anwesen und wandelte es in seinen Sommersitz um.
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Lage: 50.1815, 8.4633