Das Burgtor kann besichtigt werden
Lübecker Stadtbefestigung-Burgtor

Das Burgtor in Lübeck ist ein Bauwerk der ehemaligen Stadtbefestigung und neben dem Holstentor das einzige noch erhaltene von ehemals vier Stadttoren. Es befindet sich im Norden der Hansestadt.
Geschichte+
Das heutige Burgtor wurde im Jahr 1444 von Stadtbaumeister Nicolas Peck errichtet und ersetzte ein älteres romanisches Tor. Seinen Namen verdankt es der einstigen Lübecker Burg, die im Jahr 1227 in das Burgkloster umgewandelt wurde. Im 19. Jahrhundert gab es Überlegungen, das Tor abzureißen, um Bauplatz zu schaffen. Die Bürgerschaft lehnte dies jedoch einstimmig ab und entschied sich stattdessen für eine Erweiterung der Durchgänge. So entstanden 1850 und 1875 weitere Passagen, denen Ende der 1920er Jahre ein letzter hinzugefügt wurde, sodass das Tor heute vier Durchgänge besitzt. Ursprünglich war das erhaltene Tor der innere Teil einer komplexeren Befestigungsanlage mit drei hintereinander liegenden Toren, die im 15. Jahrhundert als Doppeltoranlage begann und 1622 durch ein drittes Tor ergänzt wurde. Diese Ausgestaltung war der Tatsache geschuldet, dass hier der einzige Landzugang von Norden zur Lübecker Innenstadt lag. Im Jahr 1806 drangen französische Truppen während der Schlacht um Lübeck durch das Burgtor in die Stadt ein, woran eine Gedenktafel erinnert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rainer Gindele
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.8740, 10.6911