Niedersächsische Landtag
Leineschloss

In Hannover dient das Leineschloss, eine klassizistische Schlossanlage, heute als Sitz des Niedersächsischen Landtags.
Geschichte+
Die Ursprünge des Leineschlosses reichen bis ins Jahr 1291 zurück, als an dieser Stelle ein Minoritenkloster entstand, das während der Reformation 1533 säkularisiert wurde. Herzog Georg von Braunschweig und Lüneburg-Calenberg veranlasste ab 1637 den Bau eines Fachwerk-Schlosses auf dem Klostergelände, wobei die ehemalige Klosterkirche als Schlosskirche erhalten blieb. Unter Herzog Johann Friedrich wurde ab 1665 eine Fürstengruft und ein Kapuzinerkloster eingerichtet, während Kurfürst Ernst August 1680 das Kloster wieder auflöste und 42 Bürgerhäuser abreißen ließ, um eine Schlossfreiheit zu schaffen. Ein hölzernes Opernhaus entstand 1690. Zwischen 1803 und 1813 wurde das Schloss von französischen Truppen geplündert und als Kaserne genutzt. Unter Hofarchitekt Georg Ludwig Friedrich Laves erhielt das Schloss zwischen 1816 und 1844 sein heutiges klassizistisches Erscheinungsbild. Von 1837 bis 1866 diente es als Residenz der Könige von Hannover.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/nsachsen/schloesser/hannover09.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.3706, 9.7336