Privatbesitz
Lehár-Schikaneder-Schlössl

Im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling steht das Lehár-Schikaneder-Schlössl, das durch seine barocke Fassade und seine Bewohner hervorsticht.
Geschichte+
Das Gebäude wurde 1737 errichtet und erhielt zu dieser Zeit seine barocke Gartenfassade. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau, der das Anwesen in ein Schlössl verwandelte. Von 1802 bis 1812 war es die Residenz von Emanuel Schikaneder, dem Librettisten von Mozarts „Die Zauberflöte“. Später, von 1932 bis 1944, lebte hier der Operettenkomponist Franz Lehár, der in dieser Zeit seine Operette „Giuditta“ schuf. Auch Anton Lehár, der Bruder des Komponisten und Träger des Militär-Maria-Theresien-Ordens, bewohnte das Schlössl bis zu seinem Tod 1962. Der Salon im Obergeschoss bewahrt heute Gemälde, Fotografien und Schriftdokumente, die an diese Persönlichkeiten erinnern.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Leh%C3%A1r-Schikaneder-Schl%C3%B6ssl_01_.jpg
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Lage: 48.2621, 16.3657