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Kurfürstliches Palais (Trier)

Das Kurfürstliche Palais in Trier war einst die Residenz der Trierer Erzbischöfe, die zugleich als Kurfürsten fungierten. Der Bau, der Elemente der Renaissance und des Rokoko vereint, wurde teilweise auf den Fundamenten der römischen Konstantinbasilika errichtet und prägt das Stadtbild von Trier.
Geschichte+
Bereits in der römischen Antike war das Gelände bebaut, und unter Konstantin dem Großen entstand hier ein komplexer Palastbau rund um den kaiserlichen Thronsaal. Ab dem 11. Jahrhundert nutzten die Trierer Bischöfe die Konstantinbasilika als Burg. Im 17. Jahrhundert begannen die Kurfürsten Johann VII. von Schönenberg und Lothar von Metternich mit dem Bau eines neuen Schlosses im Stil der Spätrenaissance, das den Namen St. Petersburg erhielt. Unter Kurfürst Philipp Christoph von Sötern wurde der Bau fortgesetzt und das Niederschloss ergänzt. Im 18. Jahrhundert ließ Kurfürst Johann Philipp von Walderdorff den Südflügel im Rokokostil umgestalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.7531, 6.6438