Schloss/BurgDresden-Pillnitz

Künstliche Ruine Pillnitz

Künstliche Ruine Pillnitz

Künstliche Ruine

Eine künstliche Ruine, auch als gotische Ruine bekannt, entstand 1785 auf einer Anhöhe nördlich des Dresdner Stadtteils Pillnitz. Das neogotische Bauwerk ist eine Ergänzung zum barocken Schloss Pillnitz und symbolisiert die Vergänglichkeit allen Seins.

Geschichte+

An der Stelle der heutigen Ruine befand sich einst eine mittelalterliche Wehranlage. Eine Urkunde von 1403 erwähnt zwei Herrensitze in Pillnitz, wobei der obere auf dem späteren Ruinenberg lag. Bis ins späte 18. Jahrhundert blieb das Gebiet unberührt. Ab 1780 wurde der Friedrichsgrund als Wandergebiet für Kurfürst Friedrich August III. ausgebaut. Den Abschluss bildete 1785 die Errichtung der Ruine, vermutlich unter Johann Daniel Schade. Möglicherweise wurden dabei Teile des alten Schlosses integriert, um eine Verbindung zur ehemaligen Wehranlage zu schaffen. Der Bau folgte den Vorgaben des Gartentheoretikers Christian Cay Lorenz Hirschfeld, der solche Ruinen als Sinnbild der Vergänglichkeit beschrieb.

Du möchtest mehr über dieses Objekt erfahren?

Die vollständige Beschreibung gibt es mit Premium — dazu Offline-Pakete, Audio-Guide und hochauflösende Bilder.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Schon Premium und trotzdem gesperrt?

Die Anmeldung gilt je Adresse. Auf mobilegeschichte.de musst du dich einmal separat anmelden — dein Premium gilt dann auch hier.

Anmelden

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pillnitz_ehrensaeule.JPG?uselang=de

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.0132, 13.8767