Schule
Kronberger Adelshof
In Geisenheim im Rheingau steht der Kronberger Adelshof, ein historisches Herren- und Gutshaus, dessen Ursprünge im 16. Jahrhundert liegen. Heute beherbergt das denkmalgeschützte Anwesen eine Schule.
Geschichte+
Die Errichtung des Kronberger Adelshofs, ursprünglich als Hof von der Leyen bekannt, erfolgte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Jahr 1581 ließ Hans Andreas von der Leyen das Anwesen auf dem Grund von dreizehn Bürgerhäusern erbauen. Eine Namensänderung erfolgte 1616, als der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Johann Schweikhard von Cronberg den Hof erwarb, woraufhin er den Namen Cronberger Hof annahm. Zum Besitz gehörten damals neben Gebäuden auch Gärten, Weinberge und Ackerland, die von Pächtern bewirtschaftet wurden. Nach Besitzerwechseln, darunter die Familie Brömser, ging das Gut 1732 an Johann Franz Heinrich Carl Graf von Ostein über. Unter Karl Maximilian von Ostein wurden Teile des Gartens für den Bau des Palais Ostein genutzt. 1801 erwarb Franz Georg Karl von Metternich, der Vater des österreichischen Staatskanzlers, das Anwesen. Im Zuge weiterer Verkäufe wurden Gebäude und Garten vom restlichen Grundbesitz getrennt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kronberger_Hof_St_Ursula_Schule_Geisenheim_%283%29.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.9824, 7.9621