Die Ruine kann besichtigt werden
Kreuzfahrerburg Montfort (מבצר המוֹנפוֹר)

Die Kreuzfahrerburg Montfort, eine einstige Festung, liegt auf einem Felssporn in den Bergen Galiläas im Norden Israels. Ihre arabische Bezeichnung „Qal'at Qurein“ bedeutet „Burg des kleinen Horns“. Sie war ein Bollwerk der Kreuzfahrer.
Geschichte+
Die Ursprünge der Burg Montfort reichen ins frühe 13. Jahrhundert zurück, als der Deutsche Orden das Erbe Joscelins von Courtenay erwarb. Ziel war der Aufbau einer Herrschaft, die ein befestigtes Verwaltungszentrum benötigte. Da das Castellum Regis in der Ebene als veraltet galt, begannen um 1226 die Planierungsarbeiten für ein neues Ordenshauptquartier. Der Hauptausbau der Anlage erfolgte ab 1228/29, unterstützt durch Hochmeister Hermann von Salza, der die Burg durch Spenden erweitern konnte und ihr den deutschen Namen „Starkenburg“ gab. Um 1240 waren die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen. Montfort diente als Teil des Verteidigungssystems um Akkon, der damaligen Hauptstadt des Kreuzfahrer-Königreichs Jerusalem. Nach einem Belagerungsversuch im Jahr 1266 eroberte Mamelukensultan Baibars I. die Burg 1271 nach 15-tägiger Belagerung. Die Mameluken zerstörten die Befestigungsanlagen, um eine Rückeroberung zu verhindern. Der Chronist Burchard vom Berg Zion beschrieb Montfort 1283 als „völlig zerstört“.
Lage+
Die Kreuzfahrerburg Montfort liegt in der Region Nord in Israel, nahe der Ortschaft Mi'ilya. Sie befindet sich auf einer Höhe von etwa 266 Metern über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Die Ruine der Kreuzfahrerburg Montfort ist heute für Besucher zugänglich. Obwohl große Teile zerstört wurden, sind Strukturen wie der Frontturm und die Grundmauern von Wirtschaftsgebäuden erhalten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:PikiWiki_Israel_2885_Gelil_1963_%D7%AA%D7%9E%D7%95%D7%A0%D7%AA_%D7%9E%D7%97%D7%96%D7%95%D7%A8_%D7%9E%D7%90%D7%99%D7%9E%D7%95%D7%9F_%D7%92%D7%93%D7%A0%D7%A2_%D7%91%D7%92%D7%9C%D7%99%D7%9C_%28%D7%92%D7%9C%D7%99%D7%9C_%D7%99%D7%9
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 33.0445, 35.2262