Die Ruine der Königspfalz kann besichtigt werden
Königspfalz Tilleda

In Tilleda, einem Ortsteil von Kelbra im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, liegt die Königspfalz Tilleda. Sie ist die einzige vollständig ausgegrabene Pfalz in Deutschland.
Geschichte+
Die Besiedlung des Pfingstbergs, auf dem die Pfalz errichtet wurde, reicht bis in die Ur- und Frühgeschichte zurück, mit einer Nutzung in der späten Bronzezeit. Erste frühmittelalterliche Spuren um 700 weisen auf Bewohner hin. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im frühen 9. Jahrhundert im „Breviarium Lulli“. Im Jahr 972 wurde Tilleda in der Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu als „kaiserlicher Hof“ bezeichnet und ihr als Witwengut zugesprochen. Zwischen 974 und 1042 diente „Tullide“ als Ort für die Ausstellung von Urkunden durch Kaiser wie Otto II., Otto III., Konrad II. und Heinrich III. Während der Salierzeit erfuhr die Hauptburg Umbauten. Im 11. Jahrhundert verlor die Pfalz an militärischer Bedeutung und wurde durch die neuen Burgen auf dem Kyffhäuser abgelöst. Dennoch wurde das königliche Tafelgut im 12.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.4169, 11.1361