Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Königliche Villa

Die Königliche Villa in Regensburg wurde zwischen 1854 und 1856 als Sommerresidenz für König Maximilian II. von Bayern errichtet. Das Bauwerk im Osten der Regensburger Altstadt zeichnet sich durch seinen von der englischen Neugotik inspirierten Stil aus, der später als Maximilianstil bekannt wurde.
Geschichte+
König Maximilian II. gab den Bau der Villa in Auftrag, da dem Königshaus ein repräsentatives Gebäude in der ehemals freien Reichsstadt Regensburg fehlte. Die Pläne stammten vom Architekten Ludwig Foltz aus München. Der Standort auf der ehemaligen Ostenbastei, einer Erweiterung der mittelalterlichen Stadtbefestigung, bot sich an, da dort bereits der Aussichtspunkt Bellevue existierte und die Umgebung wenig bebaut war. Die Villa wurde von der königlichen Familie selten genutzt. Eine Ausnahme bildete das Jahr 1866, als die sächsische Königsfamilie während des Preußisch-Österreichischen Krieges hier Zuflucht fand. Nach dem Ende der Monarchie ging die Villa 1918 in den Besitz des Landes Bayern über. Nach einer Leerstandsphase und anschließender Wohnnutzung diente sie von 1979 bis 2007 als Dienststelle des Landbauamts Regensburg. Eine Renovierung erfolgte zwischen 1979 und 1981.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.0192, 12.1082