Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Wörschweiler

Im Saar-Pfalz-Kreis im Saarland liegt die Klosterruine Wörschweiler, eine ehemalige Zisterzienserabtei. Die Anlage ist der Jungfrau Maria geweiht und befindet sich auf einem Bergrücken oberhalb des Ortes Wörschweiler.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Wörschweiler erfolgte um 1171/1172. Ursprünglich als Benediktinerkloster konzipiert, wurde es später von Zisterziensermönchen übernommen und dem lothringischen Kloster Villers-Bettnach als Tochterkloster unterstellt. Im 16. Jahrhundert erlebte das Kloster einen Niedergang und wurde 1558 im Zuge der Reformation säkularisiert. Ein Brand zerstörte die Anlage 1614, doch die Wirtschaftsgebäude wurden ab 1662 wieder genutzt. Freilegungsarbeiten zur Erforschung der Ruinen fanden Ende des 19. Jahrhunderts und Mitte des 20. Jahrhunderts statt.
Vor Ort+
Die Anlage ist heute als Ruine erhalten, wobei die Fundamente der dreischiffigen Pfeilerbasilika aus Sandstein und Teile der Klausur noch sichtbar sind. Zahlreiche Grabplatten sind vor Ort aufgestellt oder im Römermuseum Schwarzenacker verwahrt.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kloster_woerschweiler_front.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.2841, 7.3073