Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Schwarzenbroich

Die Klosterruine Schwarzenbroich, einst ein Zentrum des Kreuzherrenordens, liegt in den Wäldern zwischen Gürzenich und Schevenhütte.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Schwarzenbroich geht auf das Jahr 1340 zurück, als Werner von Merode angeblich eine Erscheinung des Apostels Matthias hatte. Dies führte zur Erlaubnis durch Erzbischof Walram von Köln, hier ein Kloster für die Chorherren des Kreuzherrenordens zu errichten. Der Stifter sorgte für eine gute Ausstattung, darunter das Patronatsrecht über die Pfarre Mariaweiler. Im 15. Jahrhundert erlebte das Kloster einen Aufschwung, da viele Söhne des rheinischen Adels dem Orden beitraten und Land sowie Vermögen mitbrachten. Dies ermöglichte den Neubau der Klosterkirche, die 1429 geweiht wurde. Nach Renovierungen im 16. Jahrhundert und Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1712 erneut aufgebaut. Im Zuge der Französischen Revolution mussten die Kreuzherren 1794 fliehen; obwohl 13 Chorherren zurückkehrten, wurde das Kloster 1802 aufgelöst.
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Lage: 50.7729, 6.3660