Das Kloster kann besichtigt werden
Klosterruine Nimbschen
Südlich von Grimma in Sachsen liegt die Klosterruine Nimbschen, einst ein Zisterzienserinnenkloster. Bekannt wurde es durch die Flucht von neun Nonnen, darunter Katharina von Bora, die später Martin Luther heiratete.
Geschichte+
Im Jahr 1243 gründete der Markgraf Heinrich der Erlauchte das Nonnenkloster Marienthron nahe Torgau als Gedenkstiftung für seine verstorbene Frau. Es erhielt umfangreichen Grundbesitz und wurde 1244 in den Zisterzienserorden eingegliedert, mit dem Männerkloster Pforta als Mutterkloster. Um 1250 zogen die Nonnen nach Grimma um und bezogen dort das Hospital sowie die Pfarrei. Vor 1291 erfolgte ein weiterer Umzug zu einem neu errichteten Kloster bei Nimbschen. Im späten Mittelalter verfügte das Kloster über weitreichenden Besitz, geriet jedoch ab dem 14. Jahrhundert in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Trotz Reformbemühungen und Umbauten Anfang des 16.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Klosternimbschen3.JPG
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Lage: 51.2148, 12.7430