Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Hude
Die Klosterruine Hude, eine ehemalige Zisterzienserabtei, befindet sich in der Gemeinde Hude im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen. Die teilweise erhaltenen Baulichkeiten der Anlage.
Geschichte+
Das Kloster Hude, der Gottesmutter Maria geweiht, wurde um 1202 gegründet und bestand bis zu seiner Auflösung im Jahr 1536. Es entstand als Tochterkloster von Mariental, welches wiederum von Altenberg abstammte. Die Zisterziensermönche wählten für den Bau ein abgelegenes Bachtal, was der Ordensregel entsprach. Nach der Niederlage der Stedinger Bauern im Jahr 1234 erhielt das Kloster umfangreiche Landschenkungen, die seine wirtschaftliche Basis bildeten. Die Klosterkirche diente über zwei Jahrhunderte als Grablege für die Grafen von Oldenburg. Im Jahr 1482 geriet das Kloster unter die Herrschaft des Bistums Münster. Die Reformation führte zu einem Niedergang, der 1536 mit der Aufhebung des Klosters endete. Teile der Anlage wurden danach als Baumaterial genutzt, bis die Familie von Witzleben das Anwesen 1687 erwarb und das ehemalige Abthaus zu einem Gutshaus umbaute.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 53.1175, 8.4491