Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Harsefeld

Die Klosterruine Harsefeld in Niedersachsen, nahe Stade, war eine Benediktinerabtei. Ursprünglich als Stift für Weltgeistliche gegründet, entwickelte sich die Anlage zu einem Kloster, dessen Geschichte von theologischen und weltlichen Konflikten geprägt war.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Harsefeld reichen bis in das Jahr 1002 zurück, als ein Kollegiatstift für Weltpriester ins Leben gerufen wurde. Dieses Stift, unter dem Patrozinium der Gottesmutter Maria und des Apostels Bartholomäus, diente der Sühne eines politischen Mordes, an dem die Grafen von Stade beteiligt waren. Um 1100 erfolgte die Umwandlung in ein Benediktinerkloster. Die ersten Mönche kamen aus Ilsenburg und brachten ihre Ordensregeln mit. Papst Paschalis II.
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Lage: 53.4539, 9.5019