Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Disibodenbergernheim)

Die Klosterruine Disibodenberg in Odernheim am Glan, Rheinland-Pfalz, markiert den Zusammenfluss von Glan und Nahe und ist als Wirkungsstätte der heiligen Hildegard von Bingen bekannt, die hier einen Teil ihres Lebens verbrachte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Disibodenbergs reichen bis in keltische Zeiten zurück, mit einem späteren römischen Jupitertempel. Um 640 erreichte der irische Mönch Disibod die Gegend und gründete eine erste Einsiedelei. Nach seinem Tod im Jahr 700 entstand eine klosterähnliche Anlage. Diese wurde im 9. und 10. Jahrhundert mehrfach von Normannen und Ungarn geplündert und zerstört. Erzbischof Willigis von Mainz ließ die Stätte um 975 wieder aufbauen und übergab sie Kanonikern. Im Jahr 1096 kehrten Benediktiner zurück, und unter Abt Burchard begann der Bau einer dreischiffigen Pfeilerbasilika. Ab 1108 etablierte sich eine Frauenklause, in die 1112 Jutta von Sponheim und die junge Hildegard von Bingen einzogen. Nach Juttas Tod im Jahr 1136 übernahm Hildegard die Leitung, zog aber später mit ihrer Gemeinschaft zum Rupertsberg um. Im 13. Jahrhundert verfiel das Kloster erneut, bis 1259 Zisterzienser aus Otterberg die Anlage übernahmen. Kriege im 15.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster_Disibodenberg_01a.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.7765, 7.7008