Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Baiselberg
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Die Klosterruine Baiselberg, eine ehemalige Anlage der regulierten Augustinerinnen, liegt auf der Südostseite des Baiselsbergs im Stromberg. Diese Ausgrabungsstätte in Baden-Württemberg gibt einen Einblick in die mittelalterliche Klosterkultur.
Geschichte+
Zwischen 1364 und 1374 ließen sich auf dem Baiselberg fromme Frauen als Klausnerinnen nieder, angeführt von Anna von Gemmingen. Eine Schenkung der Gräfin Mechthild von Zollern im Jahr 1374 ist die früheste urkundliche Erwähnung. Durch Stiftungen und eingebrachtes Vermögen erlangte die Gemeinschaft Wohlstand. Im Jahr 1478 drohte die Verlegung der Tübinger Augustiner-Eremiten auf den Baiselberg, was die Existenz der Schwestern gefährdete. Kurz darauf wurden die Frauen jedoch den regulierten Augustinerinnen angeschlossen und übernahmen soziale Aufgaben, darunter die Kindererziehung. Die kleine Klosterkirche war ein Wallfahrtsort, der der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht war und eine Reliquie, einen faustgroßen Zahn des Heiligen Christophorus, beherbergte. Nach 1500 geriet das Kloster in wirtschaftliche Schwierigkeiten, die sich mit der Reformation ab 1535 verschärften, da herzogliche Behörden die Einkünfte beschlagnahmten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.9982, 8.9908