Die Klosterruine kann besichtigt werden
Klosterruine Arnoldstein

In Kärnten, Österreich, befindet sich die Klosterruine Arnoldstein, ein ehemaliges Benediktinerkloster. Die Anlage, die heute unter Denkmalschutz steht, wurde im frühen 12. Jahrhundert gegründet und im späten 18. Jahrhundert aufgelöst.
Geschichte+
Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins späte 11. Jahrhundert zurück, als die Burg Arnoldstein erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bischof Otto von Bamberg gründete hier in den Jahren 1106/1107 ein Benediktinerkloster, um den Besitz des Bistums zu sichern. Die bestehende Burg wurde dafür zu Konventsgebäuden umgebaut. Das Kloster, das dem Heiligen Georg und der Gottesmutter Maria geweiht war, sah sich immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehörten Missernten, ein Heuschreckeneinfall und insbesondere das Erdbeben von 1348, das einen Bergsturz des Dobratsch auslöste und weite Teile des Klosterbesitzes verschüttete. Trotz Wiederaufbaumaßnahmen und Schenkungen kämpfte das Kloster mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Im 16. Jahrhundert, zur Zeit der Reformation, geriet das Kloster an den Rand des Ruins, da es mit finanziellen Problemen, Vernachlässigung der seelsorgerischen Pflichten und Konflikten mit Adel und Untertanen zu kämpfen hatte. Im Jahr 1782 wurde das Kloster schließlich aufgehoben und säkularisiert.
Lage+
Die Klosterruine Arnoldstein liegt im Bezirk Villach Land in Kärnten, Österreich, auf einer Höhe von etwa 581 Metern über dem Meeresspiegel.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.5486, 13.7095