Klosterbetrieb
Kloster Wörishofen

Das Kloster Wörishofen ist eine Dominikanerinnen-Niederlassung in Bad Wörishofen, Bayern. Es beherbergt das Kneippmuseum im Ostflügel und prägte die Entwicklung des Ortes.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Wörishofen geht auf eine Schenkung an den Dominikanerorden aus dem Jahr 1243 zurück, die eine Auflage enthielt. Erst rund 500 Jahre später, im Jahr 1718, kamen die ersten Dominikanerinnen aus Augsburg nach Wörishofen, um diese Auflage zu erfüllen. Sie bezogen zunächst ein Amtshaus ihres Ordens, bevor am 4. August 1719 der Grundstein für das Klostergebäude gelegt wurde. Der Einzug der Ordensfrauen erfolgte 1721. Im Mai 1800 wurde das Kloster von französischen Soldaten besetzt, die sakrale Gegenstände zerstörten. Die Säkularisierung im November 1802 führte zur Verstaatlichung des Eigentums, doch die Schwestern durften bleiben, durften aber keine neuen Novizinnen aufnehmen. König Ludwig I. von Bayern ermöglichte 1842 einen Neubeginn, unter der Bedingung, dass das Kloster die örtliche Mädchenschule übernahm und eine Erziehungsanstalt für schwer erziehbare Mädchen einrichtete. Dies veränderte das ursprüngliche Ordensleben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.0036, 10.5944