Technischen Universität München und Hochschule Weihenstephan
Kloster Weihenstephan

Das Kloster Weihenstephan, eine ehemalige Benediktinerabtei und ein früheres Säkularkanonikerstift, befindet sich in Freising, Bayern. Es ist bekannt für seine lange Geschichte, die bis ins frühe Mittelalter zurückreicht und die Region maßgeblich prägte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters Weihenstephan reichen bis etwa 720 zurück, als es bereits eine Kirche auf dem Weihenstephaner Berg gab. Um 830 gründete der Freisinger Bischof Hitto das Kloster, das zunächst den Heiligen Veit und Stephan geweiht war, ab 1114 zusätzlich dem Heiligen Michael. Bis etwa 1020 beherbergte das Kloster Säkularkanoniker, die dann durch Benediktinermönche aus Moosburg ersetzt wurden. Im 12. Jahrhundert erlebte Weihenstephan eine erste kulturelle Blüte, gefolgt von einem Niedergang durch Brände und Plünderungen. Im 15. Jahrhundert erholte sich das Kloster und schloss sich der Kastler Reformbewegung an. Zwischen 1674 und 1705 wurden die Klostergebäude weitgehend neu errichtet, die Abteikirche nach 1750 modernisiert. Im Zuge der Säkularisation in Bayern wurde das Kloster 1803 aufgelöst.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.3951, 11.7283