Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster Walkenried

Das Kloster Walkenried, eine ehemalige Zisterzienserabtei, befindet sich am südlichen Rand des Harzes in Niedersachsen, nahe Osterode am Harz. Die Anlage ist bekannt für die Ruine ihrer Klosterkirche sowie das weitgehend erhaltene gotische Klausurgebäude und gehört seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Walkenried erfolgte in den Jahren 1127/1129. Adelheid, vermutlich eine Schwester des Grafen Berengar I. von Lohra, stiftete das dritte Zisterzienserkloster im deutschsprachigen Raum. Mönche aus dem Kloster Kamp am Niederrhein besiedelten das Land, das die zisterziensischen Standortkriterien erfüllte: eine Niederung mit Wasserlauf, ausreichend Abstand zu Siedlungen und Potenzial zur wirtschaftlichen Entfaltung. Der Bau der romanischen Kirche begann, und Kaiser Lothar III. bestätigte die Stiftung 1132. In der Folgezeit wurden die Tochterklöster Pforta (1132) und Sittichenbach (1141) gegründet. Die Mönche begannen 1144 mit der Trockenlegung und Urbarmachung des Oberen Rieds. Das Kloster entwickelte sich im 12. und 13. Jahrhundert zu einem der reichsten und politisch bedeutendsten Zisterzienserklöster, betrieb Bergbau, Verhüttung und Agrarwirtschaft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.5830, 10.6192