Klosterbetrieb
Kloster Waldsassen

Das Kloster Waldsassen ist eine Zisterzienserinnenabtei in der Oberpfalz, Bayern.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Waldsassen erfolgte um 1133 durch Markgraf Diepold III. von Vohburg, der Zisterziensermönche aus Volkenroda ansiedelte. Schon 1147 erhielt das Kloster die Reichsunmittelbarkeit von König Konrad III. Es war maßgeblich an der Kolonisierung und wirtschaftlichen Entwicklung der Region beteiligt, was jedoch auch zu Konflikten mit der Reichsstadt Eger führte. Im Jahr 1142 gründete Waldsassen mit Zustimmung böhmischer Herzöge und Bischöfe das erste Zisterzienserkloster in Sedletz. Papst Lucius III. stellte das Kloster 1185 unter den Schutz der römischen Kurie und bestätigte seinen Besitz. Nach Plünderungen und Brandschatzungen im 15. Jahrhundert, unter anderem durch Hussiten, und einer Besetzung durch Pfalzgraf Friedrich II. im Jahr 1543, wurde das Kloster 1556 unter Kurfürst Ottheinrich säkularisiert und war lange Zeit ein evangelisches Pflegamt. Eine Wiederbesiedlung durch Zisterzienser erfolgte 1661 im Zuge der Rekatholisierung nach dem Dreißigjährigen Krieg, und 1690 wurde es erneut zur Abtei erhoben.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.0037, 12.3091