Bildungseinrichtung
Kloster Volkersberg

Das ehemalige Franziskanerkloster Volkersberg dient heute als Bildungseinrichtung auf dem Volkersberg in der bayerischen Rhön. Seine Geschichte ist eng mit der Wallfahrt und klösterlicher Nutzung verbunden.
Geschichte+
Erste Erwähnungen des Volkersbergs reichen bis ins Jahr 1160 zurück, als er im Güterverzeichnis des Klosters Frauenberg bei Fulda auftauchte. Eine Kapelle wurde dort erstmals 1378 genannt, und ab 1450 existierte eine Kreuzbruderschaft. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts kümmerten sich Einsiedler um die Pilger. Nach einem Rückgang der Wallfahrten während der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges erlebte der Volkersberg Mitte des 17. Jahrhunderts eine Wiederbelebung als Wallfahrtsort, nicht zuletzt durch rund 25 Wunderberichte zwischen 1658 und 1672. Das der Kreuzauffindung geweihte Kloster wurde 1658 von Fürstabt Joachim von Grafenegg gegründet, der den Franziskanern 1659 einen Kreuzpartikel schenkte. Der Grundstein für das Klostergebäude wurde 1661 gelegt, der Kirchenbau begann 1664, und die Weihe erfolgte 1678. Ein Gasthaus für Pilger entstand 1690, und Anfang des 18. Jahrhunderts lebten hier bis zu 60 Franziskaner. Eine Erweiterung der Kirche erfolgte 1707, des Klosters 1710. Ein neues barockes Gasthaus wurde 1752 erbaut und ein Kreuzweg 1755 geweiht. Die Säkularisation von 1803 verschonte das Kloster aufgrund seiner Armut.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: © Ra Boe / Wikipedia / CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3295, 9.7675