Klosterbetrieb
Kloster Volkenroda

Das Kloster Volkenroda ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in Thüringen, die sich im Ortsteil Volkenroda der Gemeinde Körner befindet. Es ist heute ein Ort der Einkehr und Begegnung.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Volkenroda erfolgte im Jahr 1131 durch Zisterziensermönche aus Altenkamp auf den Fundamenten einer früheren Pfalzburg. Die Klosterkirche, die den Heiligen Maria und Benedikt geweiht ist, konnte bereits 1150 konsekriert werden. Das Kloster war mit umfangreichem Landbesitz ausgestattet und entwickelte sich durch Schenkungen, Ablassprivilegien und Landerwerb zu einem der wohlhabendsten und angesehensten Klöster der Region. Es war die Mutterabtei für vier weitere Gründungen: Kloster Waldsassen (1133), Kloster Reifenstein (1162), Kloster Loccum (1163) und Kloster Dobrilugk (1165). Im Thüringer Erbfolgekrieg (1247–1264) wurde die Anlage zur Sicherheit mit einer Ringmauer und Türmen befestigt. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erlebte das Kloster einen Niedergang, der durch Machtmissbrauch der Äbte und Konflikte mit der Bevölkerung gekennzeichnet war. Im Bauernkrieg wurde das Kloster Volkenroda am 27. April 1525 von aufständischen Bauern geplündert und teilweise durch Brandstiftung zerstört. Die Bibliothek und Kunstwerke gingen dabei verloren. Die Aufhebung und Säkularisation des Klosters erfolgte im Jahr 1540.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.2506, 10.5680