Privatbesitz
Kloster Uetersen

Das Kloster Uetersen in Schleswig-Holstein ist ein Kulturdenkmal des Kreises Pinneberg. Die Anlage, ursprünglich als Zisterzienserinnenkloster gegründet, prägte die Entwicklung des Ortes Uetersen.
Geschichte+
Im 13. Jahrhundert gründete Heinrich II. von Barmstede das Kloster Uetersen, indem er 1234 seinen Besitz am Marschrand für eine geistliche Stiftung bestimmte. Er berief zwölf Zisterzienserinnen aus dem Kloster Reinbek an diesen Ort, der als „uterst End“ (äußerstes Ende) seines Herrschaftsgebiets bekannt war. 1424 zerstörte ein Brand die erste Klosterkirche, die der Jungfrau Maria und dem Heiligen Georg geweiht war. Der Wiederaufbau erfolgte 1440. Durch Schenkungen und Zukäufe wuchs die Bedeutung des Klosters. Es besaß Ländereien, eine Ziegelei, einen Steinbruch, eine Fischerei und Mühlen. Die wirtschaftliche Bedeutung des Klosters führte zur Ansiedlung von Handwerkern und Händlern, wodurch es zur Keimzelle des Fleckens Uetersen wurde. 1555 griff Christian III. von Dänemark ein, um die Reformation durchzusetzen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kloster_in_Uetersen.JPG
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Lage: 53.6815, 9.6571