Klosterbetrieb
Kloster St. Trudpert

Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters St. Trudpert reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, als der heilige Trudpert hier eine Einsiedelei gründete. Im 9. Jahrhundert entwickelte sich daraus ein Benediktinerkloster, das im Jahr 1806 säkularisiert wurde. Das Kloster erfuhr die Unterstützung lokaler Adelsfamilien und wurde 1144 unter den Schutz des Papstes Lucius II. gestellt, was seine Besitzungen und Freiheiten bestätigte. Die Abtei dehnte ihre Grundherrschaft im Münstertal, Breisgau, der Ortenau und im Elsass aus und profitierte vom Silberbergbau. Im 14. Jahrhundert erlebte das Kloster einen wirtschaftlichen Niedergang, der jedoch unter Abt Paul I. (1435–1455) überwunden wurde. Während des Bauernkrieges im Jahr 1525 wurde St. Trudpert geplündert. Die Vogtrechte über das Kloster lagen zunächst bei den Herren von Staufen und später bei den Habsburgern, wodurch es Teil der vorderösterreichischen Landstände wurde. Nach der Säkularisation fiel es an das Großherzogtum Baden und ging in Privatbesitz über.
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Lage: 47.8638, 7.8032