Klosterbetrieb
Kloster St. Stephan

In Augsburg, Bayern, liegt das Kloster St. Stephan, eine historische Anlage, deren Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Die zugehörige Kirche, heute eine Benediktinerstiftskirche, wurde nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg in vereinfachter Form wiederaufgebaut und ist als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet.
Geschichte+
Die Gründung des Kanonissenstifts St. Stephan erfolgte im Jahr 969. An dieser Stelle befand sich bereits zuvor ein dem heiligen Stephanus geweihtes Gotteshaus, das auf römischen Fundamenten errichtet wurde. Die ursprünglich dreischiffige Pfeilerbasilika erfuhr nach Bränden mehrere Neubauten. Im 12. Jahrhundert etablierte sich St. Stephan als eigenständige Pfarrei, die 1310 dem Damenstift inkorporiert wurde. Im Jahr 1459 zerstörte ein Brand das Kirchendach, woraufhin Fenster und Gewölbe im gotischen Stil erneuert wurden. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche dem Renaissancestil angepasst, und in der Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau im Rokokostil unter der Äbtissin Beata von Welden, geleitet von Franz Xaver Kleinhans.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.3756, 10.8994