Geistliches Zentrum
Kloster St. Peter

Das Kloster St. Peter, einst ein Benediktinerkloster, diente den Zähringern als Hauskloster und Grablege. Die barocke Architektur sticht heute besonders hervor.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters St. Peter reichen bis zu einem Eigenkloster in Weilheim zurück, das vor 1073 gegründet wurde. Nach kriegerischen Ereignissen in den Jahren des Investiturstreits gelangte es über das Kloster Hirsau an Herzog Berthold II. von Zähringen. Dieser verlegte die Gemeinschaft um 1090 nach St. Peter im Schwarzwald, wo das Kloster bis 1093 fertiggestellt wurde. Bertholds Frau Agnes von Rheinfelden stiftete die burgundischen Besitzungen von Buchsee als Grundstock. St. Peter entwickelte sich rasch zu einem benediktinischen Reformkloster und wurde 1095 direkt dem Papsttum unterstellt. Durch Schenkungen der Zähringer und ihrer Ministerialen erlangte das Kloster großen Wohlstand, dokumentiert im Rotulus Sanpetrinus. Die Zähringer übten die Vogtei aus, die nach dem Tod Bertholds V. an Graf Egino den Jüngeren von Urach überging. Später ging die Vogtei an die Freiburger Grafen, deren eigenmächtiges Handeln das Kloster 1361 veranlasste, den Schutz des Reiches unter Kaiser Karl IV. zu suchen. Im 15.
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Lage: 48.0166, 8.0325