Museum
Kloster St. Pauli

Das Kloster St. Pauli in Brandenburg an der Havel, ein ehemaliges Dominikanerkloster, ist ein Beispiel mittelalterlicher Backsteinarchitektur. Es liegt am südwestlichen Rand der Neustadt und beherbergt heute ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Klosters reichen ins 13. Jahrhundert zurück. Nachdem die askanischen Markgrafen die alte Slawenfeste Brandenburg verlassen hatten, wählten sie ein Gebiet am südwestlichen Rand der Neustadt Brandenburg für ihre Residenz. Markgraf Otto III. starb 1267 in diesem markgräflichen Hof, umgeben von Dominikanermönchen. Sein Sohn Otto V. schenkte die Residenz 1286 dem Dominikanerorden, und noch im selben Jahr begann der Bau der Klosteranlage. Der Chor bildet den ältesten Teil. Erst rund hundert Jahre später wurden die für Laien bestimmten Hallenkirche und die angrenzenden Klausurgebäude fertiggestellt. Bischof Gebhard von Brandenburg weihte die Kirche 1286 den Heiligen Andreas und Maria Magdalena. Nach der Vollendung des Komplexes erfolgte 1384 eine Umwidmung durch Bischof Dietrich III. von der Schulenburg an die Heiligen Drei Könige und den Heiligen Paulus. Im Zuge der Reformation in der Mark Brandenburg endete die katholische Ära des Klosters. Die Mönche durften bleiben, aber eine Neubesetzung wurde untersagt. Kurfürst Joachim II.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 52.4063, 12.5630