Das Kloster kann besichtigt werden
Kloster St. Marienstern

Das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau, Sachsen, ist eine Zisterzienserinnen-Abtei, die seit ihrer Gründung ununterbrochen besteht. Es dient der katholischen Gemeinschaft der Oberlausitz als religiöses und kulturelles Zentrum.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters St. Marienstern erfolgte im Jahr 1248 durch die Familie von Kamenz, die dem Vermächtnis Bernhards II. von Vesta folgend, die Abtei stiftete und mit Grundbesitz ausstattete. Nach Schwierigkeiten bei der Standortwahl, die eine Verlegung vom Spital bei Kamenz nach Panschwitz-Kuckau erforderlich machten, wurde die Gründung 1249 bischöflich bestätigt und das Kloster 1264 in den Zisterzienserorden aufgenommen. Unter dem Schutz der Markgrafen von Brandenburg und später der Könige von Böhmen entwickelte sich St. Marienstern. Die Hauptbauzeit fand ab 1280 unter Propst Bernhard III. von Kamenz statt. Im Jahr 1429 wurde das Kloster während der Hussitenkriege geplündert und gebrandschatzt, nachdem die Nonnen nach Bautzen geflohen waren. Trotz dieser Ereignisse sicherte der Traditionsrezess von 1635 den Fortbestand der Abtei im protestantischen Kursachsen. Das Kloster, das den Schutz der Heiligen Maria Himmelfahrt, Johannes des Täufers und Ursula genießt, konnte so eine Sammlung an klösterlicher Ausstattung bewahren.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Vogelperspektive_Marienstern.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.2327, 14.2013