KlosterBengel

Kloster Springiersbach

Kloster Springiersbach

Klosterbetrieb

Das Kloster Springiersbach, ursprünglich ein Augustiner-Chorherrenstift, ist heute ein Karmelitenkloster in der Eifel. Es liegt bei Bengel im Landkreis Bernkastel-Wittlich und hat eine Rokokokirche.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Springiersbach erfolgte im Jahr 1102 durch Erzbischof Bruno von Lauffen aus Trier, in Anwesenheit von Pfalzgraf Siegfried I. von Ballenstedt. Benannt wurde es nach dem umliegenden Bach und Tal. Erster Abt war Richard I., dessen Mutter Benigna von Daun ihren Hof Thermunt als erste Zelle dem Kloster vermachte. Die Gemeinschaft wählte die Augustinusregel und erfuhr durch die Schenkungen adeliger Mitglieder, die ihren gesamten Besitz einbrachten, einen wirtschaftlichen Aufschwung. Bereits um 1140 besaß das Kloster Weinberge an der Mosel. König Konrad III. und später Kaiser Heinrich VI. bestätigten die Rechte und Besitztümer des Klosters. Im Jahr 1135 wurde die dreischiffige romanische Basilika geweiht, die erste steinerne Kirche des Klosters. Trotz Wachstum kam es zu einem sittlichen Verfall, der 1791 zur Umwandlung in ein weltliches Adelsstift führte.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Springiersbach_BW_7.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.0255, 7.0697